Selbst in Zeiten des schnellen Superlativs ist dieses Ergebnis sensationell.
Die Stadt Passau ist bei einer Studie der Süddeutschen Zeitung, die in Zusammenarbeit mit der GEMA initiiert wurde, zur bundesweiten Nummer eins in Sachen Livemusik unter den mittleren Städten gekürt worden!
Insgesamt belegt Passau unter 10.000 Städten deutschlandweit den vierten Rang, weit vor Metropolen wie München, Leipzig und Frankfurt. Kaum zu glauben, aber wahr! In Passau werden pro Einwohner mehr Livemusik-Veranstaltungen geboten, die bei der GEMA gemeldet werden, als in den meisten Städten der Bundesrepublik.
Warum dieses Ergebnis nicht die Topmeldung in allen regionalen Medien war, bleibt unverständlich, ändert aber nichts an der positiven Wirkung.
Mit diesem Pfund kann und sollte man doch wuchern!
In erster Linie ist diese Leistung wohl den vielen ehrenamtlichen und professionellen Veranstaltern zu verdanken, die die Musikszene in Passau bereichern.
„Es ist schon erstaunlich, was hier so lost ist“, hörte man schon immer von vielen Gästen in der Stadt. Auch unser Kulturkalender ist Zeugnis der vielen Veranstaltungen, die wir ankündigen dürfen.
Dass es jetzt zu so einer Spitzenposition reicht, hätte man aber nicht gedacht.
Das sollte jetzt aber nicht zum berühmten Effekt führen, sich selbst auf die Schulter zu klopfen und in den Bemühungen nachzulassen, eine lebendige Kulturszene zu schaffen und zu unterstützen. Denn tatsächlich ist da immer noch Luft nach oben!
Im Gegenteil, wir sollten weiter an diesem Alleinstellungsmerkmal arbeiten und es natürlich auch verkünden.
Wie oft an dieser Stelle beschrieben, liegt in der Kultur, der Bildung und dem Tourismus die Zukunft unserer Region.
Schön wäre es auch, wenn wir an anderer Stelle, z.B. beim Nahverkehrs- und Fahrradwegkonzept, zu den Spitzenreitern gehören würden.
Ihr Jack Oby und die INNSIDER