Afrika-Karibik-Fest | 4 Tage – Eine Liebe

4 Tage voller Musik, Spaß und Erholung in Wassertrüdingen


Auch für 2019 haben die AKF-Macher schon wieder ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt – und so gibt es, neben zahlreichen geladenen Bands und Künstlern, auch abseits der großen Bühnen wieder einiges zu erleben.

In der „Wallstreet Gallery“, haben die geladenen Streetart-Künstler eine wunderbare Möglichkeit, ihre Werke ausstellen zu können. Darüber hinaus gibt es auch auf dem AKF2019 wieder den beliebten „Wasteland“ Floor auf dem Campingplatz, Workshops, Walking-Acts, Kinderattraktionen und einen großen Afrika-Markt am Festivalsonntag mit kulinarischen Leckereien und Waren aus aller Welt.

Ein Teil der Einnahmen wird, wie auch in den letzten Jahren, wieder an wohltätige Organisationen gespendet, in den letzten 12 Jahren kamen bereits über 50.000 € an Spendengeldern zusammen.


DIE HIGHLIGHTS 2019:

La Brass Banda

Wenn Kondenswasser von Zeltwänden tropft oder Open-Airs in große Dancefloor-Areas verwandelt werden, dann ist meist LaBrassBanda „in da house“. Die vogelwuide und inzwischen weltweit bekannte Chiemgauer Combo bringt jede Halle zum Kochen und die Besucher immer außer Rand und Band. Meist braucht es nur wenige Songs dieser Hochgeschwindigkeits-Blaskapelle, um das Publikum zu elektrisieren: Singen, Grooven, Klatschen – bis zum Ende der Konzerte sind alle in einem einzigen

Rausch, T-Shirts auf und vor der Bühne verschwitzt, die nackten Füße der Musiker (und auch mancher Fans) heiß und schwarz. Jeder feiert mit, ob am Chiemsee, in Tokio oder Rio. Der in der Bayerischen Blasmusik verwurzelte energiegeladene Sound aus Techno, Ska, Reggae und Punk zündet auf der ganzen Welt, auch wenn man den Text nicht versteht. Was LaBrassBanda von der Bühne bläst, ist pure Energie, die direkt in Herz und Hüften geht. Daran hat sich seit dem Geraune um einen Geheimtipp irgendwo am Chiemsee anno 2007 bis heute nichts verändert.

Besetzung: Stefan Dettl – Gesang, Trompete // Manuel Winbeck – Posaune // Manuel Da Coll – Schlagzeug // Fabian Jungreithmayr – Bass // Stefan Huber – Tuba // Jörg Hartl – Trompete // Korbinian Weber – Trompete


Rootz Underground

Diese Reggae-Rocker aus Kingston, Jamaica spielen eine kernige, einmalige Fusion aus Reggae, Dub und Rock.

Die Band brennt für ihre jamaikanische Tradition und schafft als wichtiger Botschafter ihres Landes eine Balance aus jamaikanischem Underground und internationalem Erfolg. Die magnetische Ausstrahlung des Sängers Stephen Newland (“Lightning The Magnetic”) wird durch den elektrisierenden Klang der Band perfekt unterstützt.
Die Live-Show von Rootz Underground ist unvergleichlich. Am 20.7.2019 werden sie der Headliner des Afrika-Karibik-Festes in Wassertrüdingen sein, wo sie u.a. ihr brandneues Album “Thunderground” vorstellen werden.

Besetzung: Stephen Newland – lead vocals // Jeffrey Moss-Solomon – rhythm guitar, vocals // Colin Young – bass // Leon Campbell – drums // Paul Smith -keyboards, vocals // Charles Lazarus – lead guitar


GReeeN

Wenn du gestresst vom Alltag bist, dein Kopf permanent redet und sich die negative Gedanken in Endlosschleife befinden, dann ist es allerhöchste Zeit, den Mittelfinger hochzuheben und zu sagen: „Fick dich Negativität! Einfach mal die Fresse halten, lieber Kopf! Ich bin der Chef.“ Ab in die Natur, all die Action zur Seite schieben und sich darüber klar werden, dass die ganze Jagd nach Geld und Status in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, wenn man sie mit der Schönheit der Natur und dem Wunder schlichten Seins vergleicht. Einatmen, ausatmen. Manchmal muss man diesen Schritt zurück machen um den Blick fürs Ganze zu schärfen – dann sieht der Berg auch nicht mehr so groß aus.

Und wenn selbst das nicht hilft, dann hilft nur noch eins: GReeeN.

GReeeN erinnert dich daran, wer du eigentlich bist. Nämlich der König über dein eigenes Königreich namens: Leben. Warte auf keine Rettung, denn die Rettung bist du selbst!

Für den 27-jährigen Mannheimer Pasquale Denefleh, der sich hinter dem Pseudonym GReeeN verbirgt, stecken viel alteingesessenere Dinge hinter der Namensgebung. Grüne Ampeln zum Beispiel. Oder Dinge im grünen Bereich. Grün ist die Farbe der Hoffnung, in der Lehre der Farbtherapien ist Grün die reine Beruhigung. Grün steht für die Natur – und nein, da geht es nicht immer um Ott/Weed/Mary Jane, sondern auch um Bäume und relativ unrauchbare Wiesen. GReeeN geht es unterm Strich um ein viel einfacheres High: Das High des Seins an sich. Die Konzentration auf das Wesentliche in einer wahnsinnig schnellen konsum- und statusorientierten Welt. Das vermittelt er dann auch gekonnt in seiner Musik: Positive Vibes und eingängige Flows, Balsam für die gestresste Seele, verpackt in das Beste aus Reggae und Rap. Eben Rappae.


Mono & Nikitamam

Das neue Album von Mono & Nikitaman ist am Start und überzeugt mit unfassbarer Energie. Die 13 neuen Songs sind sozialkritisch wie nie zuvor und kommen zugleich mit einer wunderbaren Leichtigkeit daher. Rhythmische Strophen mit Texten voller Tiefe werden abgelöst von hookigen Melodien. Sie bewegen beim Zuhören nicht nur die Gehirnzellen, sondern auch das Tanzbein. Die Bässe sind druckvoll und erlauben kein Stillstehen.

M&N entführen uns in ihre Welt voll „Dosenbier und Zärtlichkeit“, sie schalten “alle Strahler dieser Welt in Serie”, „um uns für immer wach zu halten“. Die erste Single„Leuchtfeuer“ ist kraftvoll und sphärisch. Sie strahlt einem entgegen und man kann sie leuchten hören. Mit „Kein Weed (ist auch keine Lösung)“ liefern Mono und Nick ganz nebenbei eine Hymne auf das verbotene Pflänzchen und in „Wochenende“ beschenken sie uns mit der Illusion, jederzeit verweigern zu können. Sie singen über die Notwendigkeit von Auszeiten und das Bedürfnis, hin und wieder das eigene System zu rebooten.

Schon immer nutzen die beiden Wahlberliner ihre Stimmen als Sprachrohr für soziale Ungerechtigkeiten und um gegen die Dummheit und schlechte Laune unserer Zeit anzusingen. Trotz solch kritischer Zeilen ist das Album positiv und kommt ganz ohne den erhobenen Zeigefinger aus. Man bekommt, genau wie bei den Auftritten, Lust vom ersten bis zum letzten Song bei ihrer musikalischen Reise dabei zu sein.


Mokoomba

Mokoomba bringt dem Publikum eine elektrisierende Mischung aus Afro-Fusion und verlockenden traditionellen Tonga Rhythmen, geleitet von der außergewöhnlichen Stimme des Sängers und Percussionisten Mathias Muzaza.

Wenn Mokoomba die Bühne stürmen und das Publikum tobt, dann bebt die Erde. Wer jemals Mokoomba live erlebt hat, der weiß, dass die Band bei ihren Konzerten keinen Besucher still stehen lässt . Mit der rohen Energie der afrikanischen Rhythmen, dem durchdringenden Gesang von Lead Sänger Mathias Muzaza und mit der geballten Kraft der melodischen sowie exotischen Melodien erzeugt Mokoomba einen frohen Sound der mit ganzer Wucht mit reißt und Partystimmung verbreitet. Neben der Partytauglichkeit weiß es Mokoomba auch zu verstehen Ihre Konzerte in Szene zu setzten und die Zuhörer in andere Welten zu entführen. Die Songtexte handeln über Afrika, Zimbabwe und Ritualien sowie Geschichten des Lebens der Menschen von dort.