Aldersbacher Kunstpfad 2019

Schulen sind herzlich zu einem Workshop eingeladen


Auch heuer findet in der Gemeinde Aldersbach wieder eine mehrmonatige Ausstellung, genannt Aldersbacher Kunstpfad, statt. Vom 28. Juni bis 13. September 2019 werden in der Orangerie auf dem Klostergelände sowie im Kreuzgang Werke des Bildhauers Stephan Kern zu sehen sein.

Ganz neu gibt es 2019 ein Angebot speziell für Schulen: Schulklassen ab der dritten Jahrgangsstufe sind eingeladen, die Ausstellung in Aldersbach zu erleben und sich im Rahmen eines Workshops selbst in der Monotypie, einer Drucktechnik, zu versuchen. Geleitet wird das für alle Schularten geeignete Angebot durch Herrn Wilhelm Berger, Initiator der Ausstellung und selbst Künstler sowie Lehrer im Ruhestand. „Ich freue mich darauf, Schülerinnen und Schülern aus der Region durch die Ausstellung zu führen und sie dabei zu unterstützen, selbst kreativ tätig zu werden“, so Berger. Interessenten am Schulprogramm werden um Kontaktaufnahme unter Telefon 08571/925754 oder 08543/96100 oder E-Mail an bewi1@gmx.net gebeten.


Stephan Kern, der in Reut im Landkreis Rottal-Inn lebt und arbeitet, hat sich mit seinen abstrakten Werken aus industriellen Materialien einen Namen gemacht. So fassbar und handfest sich seine Objekte aus Bronze, Eisen, Messing oder Aluminium dem Betrachter auf der einen Seite präsentieren, so fremd und seltsam entrückt bleiben sie auf der anderen. Insbesondere die mehrteiligen „Konstellationen“ des Künstlers regen die Besucher seiner Ausstellungen zum Entdecken von Kontrasten und Ähnlichkeiten in Material, Form und Oberflächenbearbeitung an. In den historischen Räumlichkeiten des Klosters Aldersbach verspricht die Ausstellung besonders zur Geltung zu kommen.

Stephan Kern, Jahrgang 1955, absolvierte sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland zeigen seine Werke, welche auch in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten sind. Der im Landkreis Rottal-Inn lebende Künstler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Förderpreis der Landeshautpstadt München und der Robert-Jacobsen-Preis der Stiftung Würth. Seine Arbeiten haben oft einen Bezug zur Industrie, Form und Wahrnehmung sind für ihn von zentraler Bedeutung.


Die Ausstellung im Kreuzgang ist vom 28. Juni bis 13. September 2019 zu folgenden Zeiten frei und ohne Eintritt zugänglich:

Montag und Donnerstag | 18 – 23 Uhr
Freitag – Sonntag | 11:30 – 23 Uhr

Im Rahmen von kostenlosen Führungen, jeweils Sonntag ab 14 Uhr – Treffpunkt Orangerie, sind weitere Informationen zu Künstler und Werk zu erfahren. Auch Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich.