Altes Handwerk auf dem gesamten Museumsgelände | Freilichtmuseum Finsterau

Das Freilichtmuseum Finsterau lädt am 25. September zum Bestaunen von altem Handwerk ein

FINSTERAU | 20. SEPTEMBER 2022

Handwerkern über die Schultern schauen und sich Anregungen holen – das können Besucher des Freilichtmuseums Finsterau am Sonntag, den 25. September.

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Unter anderem Seiler kann man am 25. September im Freilichtmuseum Finsterau über die Schulter schauen. | Foto: Archiv Freilichtmuseum

„Hoizbitzler“ nannte man Handwerker, die sich besonders gut mit Holz und dessen Verarbeitung zu sinnvollen Geräten und Gegenständen auskannten. Ein solcher wird an diesem Tag u. a. vorführen, wie man Holzrechen fertigt. Ein weiterer Holzhandwerker drechselt z.B. Schalen und stellt saubere Brotzeitbretter her. In der alten Dorfschmiede ist die Esse angefeuert und ein hitzebeständiger Handwerker schwingt den Hammer über dem Amboss. Ein besonderes Highlight stellen auch die Seiler da, die im Salettl ihre selten gewordene Handwerkskunst vorzeigen.

In den Stuben der Museumshöfe sitzen fachkundige Frauen über speziellen Handarbeiten. Da werden Deckchen gehäkelt, ein Spinnrad bedient und mit der Strickmaschine warme Socken gefertigt. Eine eigene Zunft waren einst die Pfefferkuchenbäcker oder Lebzelter. Auf Volksfesten und als Souvenirs werden Lebkuchen heute noch das ganze Jahr angeboten. Im Museum wird gezeigt, wie man in Böhmen traditionell die Lebkuchen verziert. Auch eine Schnapsbrennerei hat ihren Stand aufgebaut und bietet ihre – in diesem Fall hochprozentige – Ware, wie alle Handwerker an diesem Tag auch, zum Kauf an.

Für Erfrischung sorgt die Museumsgastronomie. Wer es ruhiger angehen lassen will, lässt sich mit dem Pferdegespann einmal quer durchs Museumsgelände kutschieren.


ALTES HANDWERK AUF DEM GESAMTEN MUSEUMSGELÄNDE

FREILICHTMUSEUM FINSTERAU

SONNTAG, 25. SEPTEMBER 2022 | 13 - 16 UHR