Anton Bauer

Traum und Wirklichkeit

Die Bandbreite seiner Arbeiten reicht von realistischen Landschaften über beinahe surreale Fantasiestücke bis hin zu großformatigen Allegorien. Anton Bauer lernte Porträt-Zeichnen im Atelier von Georg Hummitzsch (1898-1982); als Maler ist er ansonsten Autodidakt. Er malt zumeist in Öl.

Seinen Bildern ist anzusehen, dass er die Alten Meister sehr bewundert, allen voran den Florentiner Andrea del Sarto (1486-1531), und von diesen auch viele Anregungen aufnimmt, sei es in Bezug auf die Technik und Malweise, die Komposition, die Motivwahl oder die Ikonographie. Gleichzeitig sind Einflüsse der modernen Malerei, insbesondere des Surrealismus und Symbolismus, in Bauers Werk erkennbar. Wie bei seinem Vorbild Andrea del Sarto findet sich bei Anton Bauer eine Mischung aus erfundenen Fantasiegestalten und genau beobachteten Modellen. Seine Figuren verkörpern mehr eine geträumte denn eine ideale Gestalt.

Traum und Wirklichkeit vermengen sich in den meisterhaft gemalten Werken, die den Betrachter mühelos in ihren Bann ziehen.



PALAIS IM STADTPARK
DEGGENDORF

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