ars digitalica – die Kunst im Spannungsfeld zwischen Realität und Virtualität

Ausstellung in der Galerie König-Schalinski

Die Digitalisierung verwischt mehr und mehr die Grenzen zwischen realer und virtueller Kunst: Ein Kunstwerk, das der Künstler traditionell von Hand geschaffen hat, kann digitalisiert und virtuell präsentiert, aber auch modifiziert, bearbeitet und umgestaltet werden. Umgekehrt kann der Künstler aber auch sein Werk am Rechner schaffen und, beispielsweise mit 3D-Druck, auch physisch realisieren. Und ganz am Ende wird vielleicht sogar der Algorithmus zum Künstler. Damit steht die Kunst im Spannungsfeld zwischen Realität und Virtualität.

Traditionelle, „analoge“ Kunst und neue Technologien der Digitalisierung – ein Widerspruch? „Eben nicht!“ ist die Aussage der Ausstellung „Ars digitalica“ in der Galerie König-Schalinski, die gemeinsam von Friedl Schalinski und dem Lehrstuhl für Mathematik mit Schwerpunkt Digitale Bildverarbeitung sowie dem Institut FORWISS der Universität Passau konzipiert wurde. Sie zeigt, dass im Zusammenspiel beider Seiten neue Ausdrucks- und Gestaltungsformen möglich werden, bei denen sich Kunst und Naturwissenschaft auf das Beste ergänzen.

Vernissage | 26. Juni 2019 | 18.30 Uhr
Zu sehen bis 26. Juli | MI + DO + SA | 12 – 17 Uhr

GALERIE KÖNIG-SCHALINSKI |
GROSSE MESSERGASSE 1 | PASSAU