Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos

Uraufführung des Dramolettes von Alexandra Ava Koch, Volker Schmidt und Stefan Wipplinger im Theater Phönix, Linz

Sind drei wirklich immer einer zu viel? Oder ein neu zu entdeckendes und modernes Lebens- bzw. Liebesmodell?
Das Theater Phönix hat drei AutorInnen eingeladen, Dreiecksbeziehungen jeglicher Art einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die junge Autorin Alexandra Ava Koch bringt in ihrem absurden Drama „Goldmond“ drei Menschen in einer Nacht an einem See zusammen. Sie sind auf gegenseitige Unterstützung angewiesen – wissen aber nicht so ganz, wobei. Nur: der Mond spielt sehr wahrscheinlich eine große Rolle. Koalitionen werden geschmiedet, Bündnisse eingegangen. Doch wie sollen sie die rätselhafte Aufgabe lösen?

Der junge oberösterreichische Autor Stefan Wipplinger beschäftigt sich in „Wanderlust“ mit der Dreiecksbeziehung als Liebesmodell. Ausgangslage ist die langjährige Beziehung eines Paares Anfang dreißig. Max klammert sich ans Pärchenglück, Friede möchte lieber schnell alles hinter sich lassen. Während einer Bergbesteigung treffen sie auf einen Freund von früher. Und mit ihm scheint auf einmal alles möglich …

Volker Schmidt siedelt in „Die Brücke“ seine Figuren zwischen Traum und Wirklichkeit an. Auf einer Brücke erkennt eine Frau, dass sie diesen Ort aus ihren Träumen kennt. Und dass es dort einen anderen Mann und ein anderes Leben gibt. Aber wenn es den Ort tatsächlich gibt, gibt es dann auch dieses zweite Leben?

Uraufführung

DO 12.4. 19:30 Uhr
Theater Phönix
Wiener Straße 25 4020 Linz

Aufführungen
April: 14./ 15./ 18./ 19./ 20./ 21,/ 22.
Mai: 23./ 24. 29./ 30.
Juni: 3./ 5./ 6. (auch um 11 Uhr)/ 7./ 16./ 17./ 20./ 21. (auch um 11 Uhr)/ 22.

Beginn jeweils 19:30 Uhr

(Fotos: Theater Phönix)