frameless 2020 – Digitale Performances

Eine Reihe zu experimenteller Musik im digitalen Zeitalter

26.3.2020


Foto: Mich Leemans

framless 24

Freitag | 3. April 2020 | Beginn: 20 Uhr
Linear Stream auf www.frameless-muenchen.de

Dullmea (PT) | Thomas Ankersmit (NL) | Medienkunst: Graeme Arnfield (GB)


Aufgrund der aktuellen Situation um Covid-19 und der Sicherheitsvorkehrungen im Bereich Veranstaltungen und Reisen findet das frameless vorübergehend als digitales Format statt. Alle KünstlerInnen, die für den 3.4. und 22.4. nach München eingeladen wurden, werden auch in diesem neuen Rahmen mit an Bord sein. Jede KünstlerIn wird eine eigens für frameless arrangierte Performance erarbeiten und im Heimstudio filmen. Die Performances wird es exklusiv nur am 3. April bzw. 22. April auf frameless-muenchen.de digital zu sehen geben.

frameless24 ist ein echohafter Start ins neue frameless Jahr. Dabei wird die portugiesische Experimentalmusikerin Dullmea die Horizonte von Synthesizern und ihrer Stimme ausloten.
Thomas Ankersmit beschäftigt sich mit den speziellen akustischen Beschaffenheit des Raums. Seine Performance ergründet das Wesen des Echos, ist stark ortsabhängig und immer neu – jeder seiner Auftritte eine Premiere.

Auch in Graeme Arnfields Videoarbeit Sitting in Darkness dröhnt und hallt es am Himmel. Zuschauer suchen ihre Handys und filmen den Himmel ab auf der Suche nach der Quelle des Geräuschs. ‚I hope the camera picks this up‘ – Sitting in Darkness erforscht die virale Verbreitung von Fakes und die zweifelhafte Authentizität zeitgenössischer Bilder.

Dullmea (Credits by the artist)


Weitere Informationen:
www.frameless-muenchen.de