Genussradeln von Fluss zu Fluss

Grenzenloses Radvergnügen in einer faszinierenden Natur- und Kulturlandschaft von der Donau bis zur Moldau

5.7.2021


13 bestens ausgeschilderte Radwege wurden hier zu einem über 380 km großen Routennetz verbunden, das von der Donau im milden Donauengtal über die immer höher werdenden Hügel des Bayerischen Waldes bis zur sanft dahinplätschernden Kalten Moldau bei Haidmühle führt. Quasi eine Verbindung vom bekannten Donauradweg zu den Radgebieten an der Moldau in Tschechien und im Österreichischen Mühlviertel.


 

Pause auf dem Radweg zwischen Donau und Moldau | Foto: ILE Abteiland

 

Doch was macht dieses Radwegenetz im Dreiländereck so besonders?

Die sanfte Hügellandschaft im Bayerischen Wald zählt zu einer der schönsten in Deutschland. Blühende Wiesen und schattenspendende Wälder wechseln sich hier ab, und geben immer wieder wunderschöne Aussichtsblicke frei.

Doch auch kulturell ist allerhand geboten. So lässt sich an den Wegen entlang allerhand Informatives erkunden. Zum Beispiel im Granitmuseum in Hauzenberg: hier erfährt man alles zu diesem die Region prägenden Gestein. Das Granitmuseum liegt – wie könnte es anders sein – am Granitradweg.

Doch der größte Joker liegt darin, dass dieses Radgebiet nicht nur abwechslungsreich, sondern auch noch weitgehend unbekannt ist. Zum Beispiel der Donau-Moldau-Radweg, der das Rückgrat des Radwegenetzes bildet. Hier lässt es sich im eigenen Tempo dahinradeln, und streckenweise ist man sogar alleine unterwegs. So lassen sich Natur und frische Luft noch besser genießen.

Selbstverständlich kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz, und wer bei heißem Wetter unterwegs ist, freut sich, dass es im gesamten Gebiet viele Badeseen oder auch Kneippanlagen gibt, die reichlich Erfrischung bieten.