Georg Ettl

Zwischen Minimal Art und Barock

Schon mit 19 Jahren wanderte der in Nittenau (Opf.) geborene Georg Ettl in die USA aus und studierte in Detroit Kunst.
Seine frühen vom Minimalismus geprägten Arbeiten öffnen sich, besonders nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1973, figürlichen Elementen und dem Einfluss der Pop Art. Ettl bringt in seinen Werken Gegensätze zusammen, er stellt unsere Seh- und Beurteilungsgewohnheiten in Frage, und das alles mit einem Schuss Ironie und Provokation. 1986 entwickelt er einen minimalistischen, abstrakten menschlichen Kopf, den er auch zur menschlichen Figur erweitert.
Es folgen Architekturprojekte in Deutschland und Frankreich, die in der Ausstellung dokumentiert werden. Gezeigt wird auch der bisher selten ausgestellte, gewebte und 15 Meter lange Wandteppich „Untugenden des Menschen“ von 2002, eine moderne Version der menschlichen Apokalypse.




Stadtgalerie
Östlicher Stadtgraben 28 Deggendorf

DI bis SA | 20 – 16 Uhr
So und FT | 10 bis 17 Uhr

bis 24. Februar 2019