Gerard Glotz

„IN DER ABSTRAKTEN UND INFORMELLEN KUNST FAND ICH KEINE HEIMAT ALS KÜNSTLER“


VITA

1948 | geb. in Dorfbach-Ortenburg
mit Zwillingsbruder Albert Glotz, Pädagoge/Künstler tätig als Künstler unter dem Künstlernamen A.G. Dorfpacher
Seit Juni 2013 | freiberuflicher Künstler in eigenem Atelier

Ausstellungen (Auswahl)
1998 | Retrospektive aus 30
2015 | Sommerausstellung AGON PASSAU, Höllgasse
Weihnachtausstellung AGON PASSAU, Höllgasse
2016 | Kooperationsausstellung mit Fotokünstler Peter Gerlesberger, Mai/Juni, WGP-Räume,
Höllgasse; Sommerausstellung AGON PASSAU, Höllgasse
Ausstellung mit Herbert Volmer,
Stadtturm Vislhofen
Weihnachtsausstellung AGON PASSAU, Höllgasse

Auf den Bildern von Gerald Glotz sind fast ausschließlich verführerische Nackedeis, arbeitende, sich schön machende, ausruhende, träumende und trauernde Frauen zu sehen.

Gerne gezeichnet und gemalt hat Gerard Glotz bereits als Kind. Der Künstler hat sich dem Stil des sogenannten Neorealismus verschrieben und versteht sich als Geschichtenerzähler. „In der abstrakten und informellen Kunst fand ich keine Heimat als Künstler, d.h. hier war kein Platz für mich als Geschichtenerzähler“, so der Künstler.
In seinen Werken beschäftigt sich der Künstler mit Geschichten, Situationen, Stimmungen, Menschen, Geschöpfen, Architektur und Natur. Höchste Perfektion in Proportion, Licht und Schatten, Kulisse, Details, Posen, Perspektive und Bildkomposition ist hier sein Anspruch.

Als Vorbilder dienen ihm Renaissance-Künstler ebenso wie amerikanische Realisten des 19. und 20. Jahrhunderts, deren Werke er in seinen Kunstreisen nach Italien und in die USA in Kirchen, Villen, Galerien und Museen ausführlich studiert hat.
Ein Alleinstellungsmerkmal hat er mit seinen Zeichnungen in der Chiaroscuro-Technik (ital.: hell/dunkel), die nur mit zwei Stiften gezeichnet, verblüffend dem Aussehen von Fotografien nahekommen. Durch die akribisch-detaillierte Arbeitsweise, die der neo-realistische Stil dem Künstler abverlangt, kann der Entstehungsprozess einer Arbeit mehrere Monate in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund arbeitet Gerard Glotz parallel an mehreren Bildern, wobei er nebenher immer neue Themen andenkt und skizziert. Aufgrund ihrer Detailfülle fordern die Arbeiten von Gerard Glotz den Betrachter zu genauem Hinsehen.


Im INNSIDE erschienen: Oktober’17