Gewaltiger Farbklang im Palais im Stadtpark

Bildwelt der Maler Max Huber und Herbert Muckenschnabl in neuer Ausstellung zu sehen

21.9.2020


Zu Gast im Palais im Stadtpark sind ab 25. September bis zum 17. November zwei außerordentliche Künstler: Max Huber und Herbert Muckenschnabl. Der Ausstellungstitel nimmt Bezug sowohl auf den Ausstellungsort als auch auf die Bilder der beiden Künstler: „Klangfarbe – Farbklang. Die Bildwelt der Maler Max Huber und Herbert Muckenschnabl.“


Die ausgestellten Werke des in Hauzenberg bei Passau geborenen und in Deggendorf verstorbenen Max Huber (1920-1987) zeigen den Pluralismus seiner Kunst auf: Da ist die völlige Gegenstandslosigkeit – im strengen Rhythmus kubistischer Elemente – ebenso vertreten wie eine stark gefühlsbetonte, emotional niemals unkontrollierte Sturm- und Drangperiode und auch eine aus innen leuchtende Symbiose von Ex- und Impressionismus (Udo Schirmbeck).

Die Farbe ist, selbst beim hohen Stellenwert von Vorstudium und Zeichnung, das wesentliche Element seiner Malerei und zugleich immer auch Bedeutungsträger.

Seine Bildmotive fand Huber überwiegend in der heimatlichen Umgebung: Donau- und Isarniederungen, die Hügelwelt des Bayerischen Waldes.

Daneben finden sich Städteansichten, Porträts und Stillleben.


Auch die Motivwahl von Herbert Muckenschnabl (geb. 1947) ist seiner näheren Umgebung geschuldet. Die direkte Nähe zu unberührter Natur im Bereich des Nationalparks Bayerischer Wald – der Künstler lebt in Schönanger – sowie sein Leben in der bäuerlichen Kulturlandschaft mit Wiesen, Feldern und traditionellen Behausungen sind Motivgeber für seine Arbeiten, die in der Tradition der Malerei des beginnenden 20. Jahrhunderts stehen.

Die Bilder von Muckenschnabl, der sich als Maler und Grafiker durch ein breites Spektrum an künstlerischen Techniken auszeichnet, „existieren als reine, wenn auch in ihren Formen stark reduzierte, bisweilen allerdings doch detailliert ausgearbeitete Bildformationen“.

Es sei aber nicht das reine Abbild der Dinge, so der Künstler, sondern ihre Übersetzung in eine andere, eigene Bild- und Formensprache, die er im Laufe seines mittlerweile vier Jahrzehnte langen Schaffens kontinuierlich entwickelt habe.


PALAIS IM STADTPARK
AM STADTPARK 22 | DEGGENDORF

25. SEPTEMBER – 17. NOVEMBER 2020
MO – FR | 16 – 18 UHR

ERÖFFNUNG:
FR | 25. SEPTEMBER 2020 | 19 UHR
VORANMELDUNG ERFORDERLICH UNTER
kulturbuero@klinik-angermuehle.de

AUSSTELLUNG ONLINE:
www.klinik-angermuehle.de