Hommage an Glasmacher und Glasschleifer

Ausstellung über Goldrubinglas aus Riedlhütte in St. Oswald
Vernissage am 5. Oktober


Er soll vor Unglück schützen, Mut verleihen, verjüngen und sogar ewiges Leben schenken – der Goldrubin.
Jahrhunderte dauerte die Suche der Alchemisten nach dem perfekten Rezept zu seiner Herstellung.
Wenn auch versucht wurde, das Verfahren geheim zu halten, wurde es im 18. Jahrhundert trotzdem
in Deutschland enthüllt. Unter anderem durch die Verbreitung der Rezeptur begann vor 200 Jahren
die Geschichte der Firma Nachtmann in Riedlhütte, die um 1870 mit der Schmelze von
Goldrubinglas erste Erfolge erzielte.


Was aber wären die Glashütten ohne das Können und die Kreativität ihrer Glasmacher und Glasschleifer? In den Arbeitspausen und an den Wochenenden durften die fleißigen Arbeiter den Rohstoff Glas und Goldrubin zur Herstellung kunstvoller Geschenke nutzen. Die Firma Nachtmann wurde schließlich durch ihre außergewöhnlichen Kunststücke berühmt und zum größten Goldrubinhersteller der Welt.

Diese Stücke zeigt nun Willi Steger in einer Ausstellung im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald.


Ausstellungseröffnung | SA | 5. Oktober | 19 Uhr

Die Begrüßung erfolgt durch Christian Binder, Leiter des Waldgeschichtlichen Museums. Einführende Worte zur Ausstellung spricht Willi Steger. Die Eröffnung wird musikalisch umrahmt und anschließend wird auch ein kleiner Imbiss sowie Getränke für die Gäste bereitgestellt.


BIS 31. MÄRZ 2020

DI – SO | 9 – 17 UHR

DER EINTRITT IST FREI


Waldgeschichtliches Museum St. Oswald
Klosterallee 4
94568 St. Oswald
Telefon: +49 8552 974889-0

Weitere Informationen



Teile der Schau im Waldgeschichtlichen Museum sind dieses Likörservice (oben) sowie Pokal und Henkelkrug (unten) Fotos: Willi Steger