Joan Miró | Sein graphisches Meisterwerk

Zu sehen im Europahaus Freyung vom 12. Dezember 2021 bis 18. April 2022

FREYUNG | 10. NOVEMBER 2021

Ganz und gar unverwechselbar - so kann man die Kunst von Joan Miró beschreiben. Die Farbigkeit seiner Bilder und seine außergewöhnliche Formensprache machten den Spanier zu einem der populärsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

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Mirós Bildsprache mit abstrakten und geometrischen Formen, stilisierten Tier- und Menschendarstellungen sowie den immer wieder auftauchenden Himmelskörpern und den intensiven Farben ist einzigartig. Die Bilder lassen dem Betrachter stets Raum für eigene Interpretation und machen die Ausstellung zu einer fantasievollen Entdeckungsreise.

Joan Miró (1893 - 1983) war in Sachen Kunst ein Universalgenie. Von der Malerei über die Bildhauerei bis hin zur Gestaltung von Keramiken und Teppichen reichte sein Schaffensdrang.

Lithographien und andere graphische Techniken nahmen spätestens ab den 1940er Jahren einen besonderen Stellenwert in Mirós künstlerischer Arbeit ein. Mit diesem Verfahren konnte er seiner Spontanität und Intuition freien Lauf lassen.

DIE SAMMLUNG

Die Galerie im Europahaus in Freyung zeigt Mirós grafisches Schaffen und führt den Besucher in Mirós bunte und lebendige Welt. Die Ausstellung deckt zeitlich fast das gesamte graphische Werk (1937 bis 1982) ab - von den ersten Farblithos bis hin zu einer seiner letzten Lithographien: „Hommage à Aimé et Marguerithe Maeght“.

Die private Sammlung beinhaltet mehrere komplette Serien aus illustrierten Büchern, komplette Mappen, wie „Derriere le Miroir“, sehr seltene Einzelstücke wie „Ubu Roi“, ferner seltene signierte Blätter, die in geringen Auflagen erschienen, aber auch verbreitete bekannte Motive wie Sonne, Mond und Sterne. Ausstellungs-Plakate (auch Original-Lithos) und alle im Litho-Werkverzeichnis inkludierten Originale machen diese Ausstellung besonders.

Leihgeber Ralf Denzer verbindet die Veröffentlichung seiner Kunstschätze mit großem sozialem Engagement und spendet einen Großteil des Erlöses an das Congohound-Projekt der Schweizerin Dr. Marlene Zähner im Virunga Nationalpark im Kongo.


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GALERIE IM EUROPAHAUS | KOLPINGSTR. 1 | FREYUNG

MO + DO | 14 – 18 UHR

FR | 10 – 12 UHR + 14 – 18 UHR

SO | 14 – 17:30 UHR

12. DEZEMBER 2021 – 18. APRIL 2022

Die Ausstellung wird organisiert durch BILD&BÜHNE e. V.