Jugend forscht – 35. Regional-
wettbewerb in Passau

Rund 170 junge Forscherinnen und Forscher aus Niederbayern gehen ins Rennen

21.2.2020


Am 12. und 13. März werden an der Universität Passau besonders clevere Forschungsarbeiten zu bestaunen sein, denn dann findet der 35. Niederbayerische Regionalentscheid von „Jugend forscht“ statt. Unter dem Motto “Schaffst Du!” präsentieren 170 junge Talente aus niederbayerischen Schulen und Ausbildungsbetrieben im Foyer des Audimax rund 100 eigene Projekte. Patenunternehmen des Wettbewerbs sind die ZF Friedrichshafen AG, die Thyracont Vacuum Instruments GmbH und die Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG.


Sie sind bereits gespannt auf die spannenden Projekte der Jungtüftlerinnen und -tüftler beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Passau: (v.l.) ZF-Ausbildungsleiter Roland Biebl, Frank P. Salzberger, Geschäftsführer Thyracont, Wettbewerbsleiter Dr. Andreas Kämmerer, Dr. Alexander Wisspeintner, Geschäftsführer Micro-Epsilon, ZF-Personalleiter Hermann Sauter und Kommunikationsleiter Gernot Hein. (Bild: ZF)

Das diesjährige Motto des Wettbewerbs lautet „Schaffst Du!“. In bundesweit 89 Regionalwettbewerben, darunter auch Passau, werden die besten Nachwuchsforscher prämiert, die dann beim jeweiligen Landeswettbewerb an den Start gehen. Am Ende steht das Bundesfinale, das im Mai in Bremen stattfindet.

„Ideenreichtum, Forscherdrang und Erfindergeist unserer Jungforscher sind jedes Jahr aufs Neue beeindruckend. Auch diesmal wird es beim Passauer Regionalentscheid wieder bemerkenswerte Projekte geben“, verrät Dr. Andreas Kämmerer, Studiendirektor am Gymnasium Waldkirchen und Leiter des Regionalwettbewerbs, vorab. „Die Projekte reichen von der Biotreibstoff-Herstellung aus Algen über die Stromspeicherung mittels Redox-Flow-Zelle bis hin zum verschleißfreien Bremsen. Viele Projekte zielen auf das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Sie spiegeln in besonderer Weise das Umweltengagement der jungen Generation wider. Es wird spannend zu sehen, welche Projekte die jeweiligen Fachjuroren am Ende überzeugen.“


Die Bewertung der ausgestellten Arbeiten der Jugendlichen und Schüler erfolgt durch eine fachkundige Jury aus Vertretern von Wirtschaft, Hochschulen sowie Lehrkräften verschiedener Schularten.
Ist die Begutachtung der Projekte durch die Jury beendet, können die Arbeiten am 13. März von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Audimax-Gebäude der Universität Passau (Innstraße 31) auch von der Öffentlichkeit bestaunt werden. Die Siegerehrung findet im Anschluss, ab 16 Uhr, im großen Hörsaal der Universität Passau statt.

Auch 2020 winken den Gewinnern attraktive Sonderpreise, zum Beispiel in Form spezieller Industriepraktika. Diese ermöglichen einen vertieften Einblick in die industrielle Forschung und Entwicklung und sind daher bei den Teilnehmern sehr begehrt. Doch auch für die Schulen lohnt sich das Mitmachen: Dank des großzügigen Sponsorings lokaler Wirtschaftsunternehmen werden beim Regionalentscheid in Passau auch die Schulen mit einem Geldpreis prämiert, die beim Wettbewerb besonders erfolgreich abschneiden.