Künstlerführung mit Angelika Sobek-Kistner und Helen Kelling

Ausstellung "AquAcryl" und Kabinettausstellung "Variationen über ein Thema zu Geist und Natur: Ginkgo biloba"

KurzINNfos


Künstlerführung am 23.2 um 10.30 Uhr

Palais im Stadtpark Deggendorf
(Treffpunkt: beim Café arte,
Am Stadtpark 22, 94469 Deggendorf)

Eintritt frei

„AquAcryl“, der Titel der Ausstellung von Angelika Sobek-Kistner, bringt nicht nur zum Ausdruck, dass sowohl Acryl- als auch Aquarellarbeiten ausgestellt sind, sondern auch, dass die Künstleirn bestrebt ist, das Fließende des Aquarells in Acryl zu verwirklichen, zu sehen in ihren Aquarylic-Bildern.

Was die Wahl ihrer Themen betrifft, so weist Angelika Sobek-Kistner einen weites Spektrum auf:
Menschen in Aktstudien, Porträts, Gruppen oder Genredarstellungen, Landschaften am Meer, in den Bergen, im Garten oder Wald, Reiseerinnerungen, Stadt- und Architekturansichten sowie Stillleben sind hier ebenso zu finden wie geometrische Formen und abstrakte Motive. Diese Themen bearbeitet die Künstlerin nicht immer realistisch, oft minimalistisch, jedoch so gut wie nie das Gegenständliche verlassend. Und meist geht kein Weg daran vorbei, einen weiteren ihrer Schwerpunkte mit einzubeziehen: das Licht, welches dann auch einem eher „trockenen“ Thema eine weiche, positive Note verleiht.

Der Gegenstand der Arbeiten der Mettener Abiturientin Helen Kelling ist das Blatt des Ginkgobaumes. Sie nimmt damit Bezug auf das Logo der Klinik Angermühle. Helen interessiert sich nicht nur für neurologische und psychologische Themen, sie selbst hält sich sehr gerne in der Natur auf, so dass ihr das Thema auch in dieser Hinsicht entgegenkam. Das Wort „Variationen“ im Titel ihrer Ausstellung, das auf verschiedene Ausführungen eines Themas verweist, leitet sich aus der Musik her, die einen bedeutenden Bestandteil im Leben der jungen Cellistin darstellt.

Beide Ausstellungen harmonieren unter verschiedenen Aspekten: Bei beiden Künstlerinnen ist eine besondere Verbundenheit zur Aquarellmalerei zu beobachten, beide bevorzugen eher ruhige, sanfte Farben, beiden ist eine genaue Beobachtungsgabe ihrer Umwelt und insbesondere der Natur zu eigen, beide gestalten ihre Bilder sehr geplant und überlegt, wenngleich durchaus auch dem Zufall Raum gegeben wird. Harmonie und Ausgewogenheit bestimmen den Gesamteindruck beider Ausstellungen, doch fehlen auch Dynamik, Kontraste und Spannung nicht.

Ausführlich werden Angelika Sobek-Kistner und Helen Kelling bei der Künstlerführung durch ihre Ausstellungen Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen geben und einzelne Bilder näher erläutern. Die Besucher der Künstlerführung haben die einzigartige Gelegenheit, die beiden Künstlerinnen und ihr Oeuvre näher kennenzulernen und im persönlichen Gespräch weitere Informationen zu ihrem künstlerischen Schaffen zu erhalten.


Die Ausstellungen sind bei freiem Eintritt noch bis zum 14. März 2019 zu sehen
(Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.00 – 18.00 Uhr, Sa 8.00 – 12.00 Uhr).