Lärmschutz an der Autobahn A 3 im Bereich Passau

OB Jürgen Dupper bittet Autobahndirektion Südbayern um schnellstmögliche Verbesserung

(Symbolbild: Pixabay)


Auf einer Länge von etwa 9 km verläuft die BAB 3 durch das Stadtgebiet Passau. Das Verkehrsaufkommen auf dieser Strecke nimmt stetig zu und die Bewohner der angrenzenden Stadtteile Schalding, Rittsteig und Neustift müssen in zunehmendem Maße und nahezu pausenlos eine erhebliche Lärmbelastung hinnehmen. Da für die Autobahn und auch den entsprechenden Lärmschutz der Bund zuständig ist, hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper kürzlich ein erneutes Schreiben an die Autobahndirektion Südbayern gesendet und um eine Verbesserung der Situation gebeten.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Was den Lärmschutz angeht, so haben wir in den vergangenen Jahren keine Gelegenheit ungenutzt gelassen, den lärmgeplagten Anwohnern eine verbesserte Wohnqualität zu ermöglichen. Entweder haben wir uns bei den zuständigen Stellen dafür eingesetzt oder haben die Umsetzung in eigener Regie und mit eigener Finanzierung durchgeführt, um Lärmschutzmaßnahmen zu realisieren. Aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens halte ich es für unumgänglich, an den Brennpunkten weitere Maßnahmen zur Minderung der Lärmexposition in den benachbarten Wohngebieten zu ergreifen und bitte die Autobahndirektion, eventuell bereits bestehende Planungen zur Verbesserung der Situation zu erläutern bzw. weitere Maßnahmen zu untersuchen und möglichst umzusetzen.“

Verschiedene umgesetzte Maßnahmen haben zwar zu partiellen Verbesserungen geführt, in einigen Abschnitten sind die Anwohner jedoch weiterhin ungeschützt dem Autobahnlärm ausgesetzt. Insbesondere im Bereich Richterbachtal wird die Lebensqualität dadurch erheblich beeinträchtigt. Der Leidensdruck für die Betroffenen dort ist besonders hoch, zumal die Prognosen bezüglich des zukünftigen Verkehrsaufkommens keine Verbesserung versprechen.

Die Stadt Passau hat seit dem Jahr 2009 auf freiwilliger Basis fast 2 Mio. Euro für Lärmschutzmaßnahmen im Bereich der Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG sowie entlang der Bundesautobahn A 3 umgesetzt und dadurch Aufgaben außerhalb des kommunalen Verantwortungsbereichs wahrgenommen, für die eigentlich der Bund zuständig ist. Lärmschutzmaßnahmen wurden bereits durchgeführt im Bereich BAB A3 Hammerbachtalbrücke, BAB A3 Raststätte Donautal-West sowie an der Bahnlinie Passau-Schärding