Liza Reich – “Momente des Lebens”

Ausstellung in der Bilderwerkstatt der Glas Dersch GmbH


AUSSTELLUNG – LIZA REICH
Samstag 2. Februar 2019 | 11 Uhr
Bilderwerkstatt der Glas Dersch GmbH | Bahnhofstr. 22, 94065 Waldkirchen

Ausstellungsdauer bis 17. Mai 2019

Öffnungszeiten
Mo. bis Fr.:
8 bis 12 Uhr / 13 bis 17 Uhr
jeden 1. Samstag im Monat:
8 bis 12 Uhr


Elizaveta Reich – eine Künstlerin mit unverwechselbarem, eigenem Profil



2012 – 2016
Akademie der Bildenden Künste München
Aufbaustudium „Fach‐bildnerisches Gestalten und Therapie“
Hochschulzertifikat: “Kunsttherapeutin“

20.01.2005‐2007
Studium bei Prof. Anke Doberauer an der Akademie München
Meisterschülern bei Prof. Anke Doberauer, München, Abschlussdiplom 2007

2000‐2003
Studium an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Axel Kasseböhmer, München

1996‐1998
Studium an der Kunstakademie für Theater, Design und Malerei, Taschkent,
Fachrichtung Bühnenbildmalerei

1991‐1995
Studium an der Kunstfachschule P.P. Benkov, Taschkent
Fachrichtung Design, Abschlussdiplom – Illustration, Design

Seit 08/2015 Projekt „Jeder ist wichtig“ – Mini‐Portraits für Ausstellungen
Seit 06/2015 Regelmäßige Teilnahme an den Künstlersonntagen (inkl. Führungen) in den Domagk Ateliers
22.11.-02.12.2018 Ausstellung „Art House“, München
25.08.-01.09.2018 Ausstellung im „Café Cosmos“, München
09.03.-30.06.2018 Ausstellung im Programm von Busy People Art, Holzkirchen
29.03.‐02.04.2018 Ausstellung bei den Truderinger Kunst‐Tagen
02.02.‐25.02.2018 Ausstellung 150 Jahre Münchener Künstlergenossenschaft – Ausstellung im staatlichen Museum Ägyptischer Kunst
12/2016 Ausstellung „Objects of desire“, Domagk Ateliers
10.11.2016 Ausstellung im Künstlerhaus am Lenbachplatz – Konsort GmbH
02.‐05.06.2016 Teilnahme an der ArtMuc (Domagk Cloud)
11.10.‐27.10.12 Einzelausstellung „Do you speak painting? in der Galerie Treffpunkt, Ottobrunn
13.9.‐16.9.2012 Teilnahme an der Ausstellung bei der Kunstmesse „Berliner Liste 2012“
21.06.‐22.07.2012 Bonjour monsieur Duchamp! Projekt der Klasse Anke Doberauer der Akademie der Bildenden Künste
München, Kunstpavillon im alten Botanischen Garten am Stachus, München
25.2.‐29.4.2012Ausstellung von 9 Meisterschülern der Akademie München, Kunstverein,
Grafschaft Bentheim, Neuenhaus
2.2.‐5.2.2012 Winterausstellung in der Wiede‐Fabrik, München
2011/11 Ausstellung „Schutz & Schirm“, Galerie Eva Tömmel, München, Einzelausstellung
2011/10 Ausstellung im Kunsthaus‐Starnberg, Starnberg, Einzelausstellung
2008 Projektarbeit für Eingangsbereich Arcon Group München ‐ Goldmann Sachs
2008 „Meine Fotos sind meine Skizzen“ Projekt und Zusammenarbeit mit Hubert Burda Verlag, Zeitschrift
„Freundin“
2008 „Nur Junge Kunst“, München, Gruppen‐Ausstellung
2008 “100 Jahre von Blauer Reiter“, Murnau, Gruppen‐Ausstellung
2007 „Momentaufnahmen“, Ausstellung im Foyer der LV 1871, München
2007 „Malverwandtschaften“, Diplomanden Ausstellung Goethe‐Institut München
2006 Teilnahme an dem „Allianz‐Projekt“, München
2006 „Sonne jeden Tag“ Akademien München und Budapest, Ausstellung
2006 „Hermann‐Lenz‐Preis 2006“ Galerie „Steinle“, München, Einzelausstellung
2006 „Junge Talente“ Galerie Steinle, München, Einzelausstellung
2005/11‐2006 „Muse heute?“ Ausstellung, Kunsthalle Bremen

Elizaveta wurde 1975 in Taschkent, Usbekistan, geboren und lebt seit 1998 in Deutschland. Das erste Studium begann sie in Taschkent, wo sie über sieben Jahre an der Kunstfachschule und der Kunstakademie studierte. Nach Abschluss des Kunststudiums in Taschkent absolvierte sie sehr erfolgreich die Kunstakademie in München und nahm bereits mehrfach an größeren Projekten und Ausstellungen teil.
Sie arbeitet fast ausschließlich mit Öl auf Leinwand und verarbeitet die Eindrücke, die sie beim Fotografieren in ihrer Wahlheimat München oder auf Reisen bekommt.

Die „Abbildung einer Abbildung“ soll dem Betrachter einen neuen Blickwinkel anbieten, sodass nicht nur die Bedeutung des Gesehenen, sondern auch der visuellen Inhalt dieses Motivs wahrgenommen werden kann.
Aber auch die Malerei selbst kann zum Thema werden und führt dazu, dass die Künstlerin sich mit unterschiedlichen Ausdrucksweisen beschäftigt. In ihren Arbeiten findet man sowohl fotorealistische Bilder als auch Malereien, die den emotional-impressionistischen Stil beinhalten.
In ihren Arbeiten sind nicht nur die Fantasie und die malerische Geschicklichkeit sehr wichtig, sondern auch eine gute Beobachtungsgabe mit Blick auf das Wichtige: auf interessante Momente im alltäglichen Leben, in denen der Mensch oft die Hauptrolle spielt.

So entstehen die Arbeiten mit Menschen im öffentlichen Raum, beispielsweise in der S-Bahn, im Café, im Museum, auf privaten Partys oder auf der Straße: ein Passant oder eine Skulptur kann zum Mittelpunkt eines Bildes werden, wie in meiner Serie „Nachtgeister“. Das sind Menschen oder Skulpturen, die der Künstlerin in der Nacht aufgefallen sind, wie der Löwe am Odeonsplatz. Er ist ein imposanter Nachtgeist, mächtig und stark und mit unheimlichen Augen.
Inhalte sowohl aus ihrem Studium in Usbekistan wie auch aus der Kunstakademie in München spiegeln sich in Liza Reichs Malerei wieder.
Dabei hat sie ihren ganz eigenen und eigenwilligen Stil, der realistische und stilistische Elemente ebenso wie die surreale Sicht- und Malweisen zu einer Einheit verbindet.

Ihre Bilder werden manchmal als “schwer zu verstehen“ bezeichnet, die Künstlerin selbst charakterisiert sie eher als „anspruchsvoll“. Es reicht nicht, beim Vorbeigehen durch einen kurzen Blick auf die Gemälde den kompletten Inhalt zu erfassen. “Bilder, die ich male, erfordern, dass der Betrachter sich Zeit nimmt und seine Aufmerksamkeit dem Bild widmet. So schaffe ich es durch meine Malerei, den Betrachter in meine Welt und Dimension des Sehens einzuladen. Ich benutze oft verschlüsselte Bedeutungen von verschiedenen Dingen, die abgebildet sind.”, so die Künstlerin.

Auf Ausstellungen bekommt sie oft die Frage gestellt: „Warum haben Sie dies oder jenes gemalt?“ Solch eine Frage ist für Liza Reich kaum richtig zu beantworten. Die Geschichten, die ihre Bilder erzählen, sollen für jeden Einzelnen seine eigene Geschichte darstellen.
Auf die Frage „warum“ gibt es nur eine richtige Antwort: warum nicht?


Im INNSIDE erschienen: Oktober’16