Malerische Gefilde 1 und 2

Arbeiten von Ingrid Pröller in Schärding und Taufkirchen an der Pram

Noelh, Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm, 2016


Kunst & Antiquitäten Reich | Stadtplatz | Schärding | MO-FR 10-18 SA 10-12 Uhr |
Eröffnung: DO 1.8. 17 Uhr |
bis 29. September


Malerische Gefilde 2/2 | Bilger-Breustedt-Haus | Taufkirchen an der Pram | MI, SA, SO 15-17 Uhr |
Eröffnung: SA 10.8. 16 Uhr

Gefilde ist ein altes Wort – es lässt an sonnige, ländliche und anmutige Orte denken, aber auch an himmlische, seelische und arkadische Landschaften. Das Malerische verweist zum einen auf die Malerei an sich, zum anderen zieht malerisch sämtliche Register angenehmer Befindlichkeiten wie: anschaulich, lebendig, bilderreich, gefühlsvoll, idyllisch, bukolisch, paradiesisch, romantisch, verträumt, beseelt, empfindsam, phantasiereich…
In Bezug auf ihr Schaffen meint Pröller: „Mir liegt das einfache Leben mit der Natur, da zählt das Hier und Jetzt, das Tun und Sein mit den Jahreszeiten.“ Flora und Fauna, das tierischen Lebewesen wie überhaupt das Lebendige, aber auch das Tote sind Inspirationsquellen ihrer Malerei. Für die Künstlerin gehen das Werk und der Betrachter im besten Fall eine emotionale Bindung ein. Rückenansichten, die an Caspar David Friedrich erinnern, fordern den Bildbetrachter dazu auf, das Werk zu betreten. „Zwischen dem gemalten Bild, sofern dieses gelungen ist, und seinem Betrachter entsteht eine Zwiesprache – die Kunst (bzw. die Malerei) wird dabei zum Übersetzungsvorgang“, so Pröller.

Ingrid Pröller (geb. 1970) studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien, am École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris und an der The Athens School of Fine Arts. Nach einer fünfjährigen Lehrtätigkeit als Kunst- und Sportprofessorin begann eine rege Ausstellungstätigkeit. Sie stellte u.a. im Essl Museum Klosterneuburg b. Wien, der Kunsthalle Willhelmshaven (D), dem HangART-7 Salzburg und im Kubinhaus Zwickledt (OÖ) aus. www.proeller.at