Mathias Kellner

neue CD: Tanzcafé Memory

Foto: Felix Birkenseer


Mathias Kellner live on Tour

01.09. Nittenau, „live im Antik“
04.10. Oberhausen, Stroblbühne
05.10. Trostberg, Postsaal
11.10. München, Lustspielhaus
12.10. Pfaffenhofen, intakt
25.10. Passau, Scharfrichterhaus
26.10. Simbach, Lokschuppen
27.10. Freystadt, Spitalstadl
02.11. Memmingen, Antoniersaal
03.11. Itzgrund, Brauerei Schleicher
12.11. Ingolstadt, Neue Welt
15.11. Augsburg, Kresslesmühle
16.11. Miesbach, Waitzinger Keller
17.11. Neufahrn, Aula des OMG Gymnasium
24.11. Hof, KunstKaufHaus
01.12. Erlangen, Theater Fity-Fifty
08.12. Bad Reichenhall, Magazin4
13.12. Geretsried, Kleinkunstbühne Hinterhalt
19.01. Traun, Spinnerei
25.01. Schwabmünchen, Buchhandlung Schmidt
26.01. Dorfen, Jakobmayer
01.02. Neurandsberg, Burggasthof
28.02. Bayreuth, Bechersaal
21.03. Baienfurt, Hoftheater
05.04. Aichach/Obermauerbach, Canada
06.04. Traunstein, NUTS
13.04. Zillham/Schonstett, Finkennest

Unermüdlich kreativ und konsequent gestaltet der Singer/Songwriter Mathias Kellner seit Jahren die bayerische Musikszene unbeirrbar mit. Am 21. September 2018 veröffentlicht er sein viertes Soloalbum mit dem viel sagenden Titel „Tanzcafé Memory“. Denn der bei Regensburg lebende Niederbayer beschäftigt sich darauf nochmals mit seinem Lieblingsthema: der Vergangenheit, also auch der Jugend und Kindheit. Darum ging es auch schon auf seinem letzten Konzeptalbum „Zeitmaschin“. In „Tanzcafé Memory“ vervollständigt er einerseits die Erinnerungen und bricht andererseits mit einigen Klischees, die der „guten alten Zeit“ hartnäckig anhängen.

Kellner zeichnet in seinen Texten dabei keine sentimentalen Luftschlösser. Er beschreibt vielmehr Alltagssituationen in all ihrer tragisch-komischen Pracht. Er singt von todlangweiligen Sonntagnachmittagen, verwöhnten Nachbarsgören oder Mutproben im Wald, von missverstandenen Kindern und unfreiwilligen Drogentrips. Musikalisch gilt noch immer: Wo Kellner draufsteht, ist auch Kellner drin, hand- und selfmade sowohl was die Komposition, Produktion als auch die Aufnahme und Mischung anbelangt.

Der Vollblutmusiker Kellner spielt mitreißende Konzerte, in denen er seine sorgfältig ausgearbeiteten Lieder durch aberwitzig-skurrile Anekdoten verknotet und zu einem Gesamtkunstwerk werden lässt. Mit einer Stimme, die eben noch samtig weich, plötzlich kratzig laut daherkommt, vertont er Geschichten aus dem bayerischen Hinterland fernab von kitschiger Landhaus-Romantik. Die große Hauptrolle in seinem Schaffen spielt, neben seiner unverkennbaren Stimme, die akustische Gitarre. Wer Mathias Kellner schon live gesehen hat weiß, dass die Rhythmen und nuancierten Melodieläufe, die er dem Instrument entlockt, einfach immer explizit nach „Kellner“ klingen. In seinen neuen Songs experimentierte er viel mit Fingerpicking und so erinnern manche Lieder an Songster wie Blind Willie McTell oder Dave van Ronk.