Peter Untermaierhofer

„Lost Places“, Fotografie


Wie Relikte aus einer anderen Welt: so wirken die so genannten „Lost Places“, vom Menschen verlassene und sich selbst überlassene Orte, die dem Verfall ausgesetzt sind. Peter Untermaierhofer sucht diese aufgegebenen Gebäude wie Villen, Hotels, Fabriken, Krankenhäuser und Kirchen auf, um sie mit seiner Kamera zu erforschen. Er macht sich damit auf eine Reise in die Vergangenheit und hält die Spuren der Vergänglichkeit vor dem endgültigen Verschwinden fest.

Ein selbst auferlegter Ehrenkodex zum Schutz der „Lost Places“ besagt: Nimm nichts mit außer Bildern und hinterlassen nichts Anderes als Fußspuren. Das Ergebnis sind Fotografien, auf denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Welche Menschen hier einst gelebt und was sie erlebt haben bleibt ein Geheimnis. „Lost Places“ leben vom Charme der Vergänglichkeit und der morbiden Schönheit des Verfalls, wenn sich die Natur diese Plätze langsam zurückerobert.

STADTGALERIE IM STADTMUSEUM
ÖSTLICHER STADTGRABEN 28 | DEGGENDORF
BIS 2. JUNI