Susanne Sorg

„Jede meiner Arbeiten ist geprägt von Gegensätzen.“


VITA
geb. 1967 | 1986-89 Ausbildung in Hohlglasmalerei an der Glasfachschule in Zwiesel | 1989-1992 Freiberufliche Mitarbeit als Glasgestalterin in süddeutschen Glasstudios | 1997-2003 als Grafikerin und Gestalterin für visuelles Marketing im Verlagswesen | 1997-2006 Glasatelier und Galerie in Wasserburg/Inn | 2004-2006 Atelierförderung des Bayerischen Kultusministeriums für Bildende Künstler | 2006-2007 Studienreise nach Dänemark | 2012-2014 Gastatelier für Glasgestaltung bei ROHDE Brennöfen in Ried bei Rosenheim und Atelier für Illustration und Gestaltung in Prien am Chiemsee | 2015 Atelier im Atelierhaus Kloster Fürstenzell | seit 2016 Atelier in Passau (Innstadt)

MITGLIEDSCHAFTEN:

Bundesverband Bildender Künstler | Kunstverein Passau | Kunstverein Rosenheim | VG Bildkunst | glasspool e. V


Für ihre Glasobjekte verwendet die in Passau lebende Künstlerin Susanne Sorg zumeist Rohglas in Scheibenform. Die Scheiben werden zunächst zu Scherben zerstoßen und diese dann mittels Sieben in verschiedenen Körnungen ausgesiebt.

Die Grundfläche des Schmelzofens ist mit feinem Sand befüllt. Auf diesem Sand werden die Glasscherben schichtweise zunächst zu einer Fläche geschmolzen und anschließend diese über einer Keramikoder Sandform zu Gefäßen geformt. Nach dem Schmelzvorgang bearbeitet Susanne Sorg die Glasoberflächen mit Farben der klassischen Glasmalerei, sowie mit Tusche, Ölkreide und Graphit, Blattmetallen, Zwirn und Draht.

Das Charakteristische an den Glasobjekten ist die Gegensätzlichkeit. Durch das Verschmelzen der unterschiedlichen Glaskörnungen entstehen Glasoberflächen, die leicht, schwer, matt, rauh, glatt, weich, spitz und / oder aufgebrochen sein können. Die bevorzugte Form der Glasobjekte ist die Schale als offener Raum, den die Künstlerin mit der gezeichneten Linie und/oder der mit Draht und Zwirn gespannten Linie neu interpretiert.

Die Glasobjekte von Susanne Sorg erzählen von Zerbrechlichkeit und Stärke, von Licht und von Schatten, von Vergänglichkeit und Neubeginn. Viele ihrer Objekte tragen keinen Titel, was die Freiheit der Betrachtung ermöglicht. Anderen Objekten widmet Susanne Sorg ein Gedicht oder eine Geschichte, und deutet diesen Pfad bereits im Titel an.

Ob mit oder ohne Titel: Die Arbeiten von Susanne Sorg setzen der Fantasie des Betrachters keine Grenzen.

Im INNSIDE erschienen: April’17


JÜNGSTE AUSSTELLUNGEN:
2014 „Lehrer – Meister – Schüler“,
Glasmalerei Theresienthaler Museumsschlößchen
2016 „Aufzeichnungen“,
Kunstnacht Passau
2016 Zwieseler Glastage
Die Linie auf Glas von der klassischen Federzeichnung bis zur experimentellen Glasgestaltung, Internationale Glaskunstausstellung
2016
BBK Niederbayern Mitgliederausstellung 30 x 30,
Landshut und Passau
2016 Tag des offenen Ateliers Niederbayern
2016 Kunstverein Passau, Jahresausstellung