„ZEITLANG – Erkundungen im unbekannten Bayern“

die SZ-Journalisten Sebastian Beck und Hans Kratzer im Haus der Fotografie Burghausen

Sebastian Beck, Josefa Singer


| Haus der Fotografie Burghausen |
Dr.-Robert-Gerlich-Museum |
Burg 1 | DI-SO 10-18 Uhr | bis 11. August

Watzmann, München, Tegernsee – Dirndl, Lederhosen, Schnupftabak: Wer an Bayern denkt, der verbindet damit meist Oberbayern und die Alpen und der hat eine vermeintlich klare Vorstellung, wie „der Bayer an sich“ zu sein hat. Eine ganz andere Seite Bayerns zeigen Sebastian Beck und Hans Kratzer.

Wer weiß schon, wo der Rauhe Kulm liegt? Oder Bayrisch Häusl? Und wer hat schon mal vom Woid Woife gehört? Es ist das Land abseits der großen Touristenströme und Metropolen, jenseits aller Klischees, das Sebastian Beck seit Jahren mit seiner Kamera bereist. In suggestiven und immer überraschenden Bildern hält er den bayerischen Alltag fest. Im Laufe der Zeit formte sich daraus ein ganz besonderes Portrait des Freistaats und seiner Menschen. Eine Liebeserklärung an die andere Heimat mit ihren grandiosen, manchmal hässlichen oder auch skurrilen Seiten. Entstanden ist ein „Flickenteppich“ von Momentaufnahmen, der seinen Charme dadurch gewinnt, dass sich das bayerische Wesen unter dem Begriff „Zeitlang“ vielleicht am besten begreifen lässt. Mit den poetischen Texten von Hans Kratzer wird dieser Homo Bavaricus oder besser seine bayerische Seele für jeden fassbar.