WERNSTEIN AM INN | 8. FEBRUAR 2023
Vier akademische Maler zeigen Menschenbilder, Darstellungen und Posen des menschlichen Körpers.

MARKUS JAURSCH (Akademie der bildenden Künste, München) ist mit fast fünfzig Arbeiten in Öl vertreten. Seine Werke umfassen Tronien, das sind Körperstudien, Visitenkarten des Stils aus der holländischen Malerei des Barock. Die Arbeiten aus dem Jahr 2022 agieren im Außenraum, im Weltbezug, auch wenn diese Welt nur als „Bühnenwelt“ existiert. Die wirkliche menschliche Erscheinung besteht für den Künstler aus der Bewegung zwischen seinen Posen. Die Figuren sind wie Wolken, Riesen, wenn wir uns als Erscheinung des Inneren begreifen.

GOTTFRIED PAMMER (Universität Passau) ist mit Ölbildern und Bleistiftzeichnungen vertreten. Dabei handelt es sich um spontanes Erfassen des menschlichen Körpers in richtiger Haltung und Körperproportion. Manche Akte wurden unter 5 Minuten erstellt, der Bleistift wurde nicht abgesetzt, für Korrekturen blieb keine Zeit. Werke von Horst Eysoldt und Christian Schad ergänzen die Schau.

STEFAN NÜTZEL (Akademie der bildenden Künste, Nürnberg) zeigt Graphiken und Ölbilder, im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen intimen und gesellschaftlichen Verflechtungen, mit dem Mittel der klassischen Malerei eröffnet er Einblicke in das Unterschwellige, das Versteckte, das Ungesagte.

DANIEL FRIEDEMANN-FUCHS (Akademie der bildenden Künste, Wien), zweitgeborener Sohn des Malerfürsten Ernst Fuchs, präsentiert Radierungen, seine Arbeiten entstammen dem Surrealismus und Konstruktivismus, die Motive sind aus der Metrik griechischer Klassik in Skulptur, Malerei und Architektur entlehnt.
ALFRED KUBIN GALERIE | INNSTR. 22 | WERNSTEIN AM INN
MI | 17 – 19 UHR
SO | 14:30 – 17 UHR
18. MÄRZ – 16. APRIL 2023