
Gabriele Henrich arbeitet in unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen wie Malerei, Zeichnung, Fotografie und Objekt. Sie präsentiert Fotografien, die jedoch oftmals nicht als solche erkennbar sind. Vielmehr „malt“ Henrich mit der Kamera.
Dies erreicht sie durch Verfremdung, durch ungewöhnliche Bildausschnitte oder durch extreme Makroaufnahmen, oftmals auch durch Mehreres gleichzeitig. Nicht selten gestaltet sie ihre Aufnahmen auch grafisch. So erfährt das Alltägliche einen Wandel zum Geheimnisvollen, zum Besonderen, zum Irrealen.
Der Künstlerin geht es nicht um die naturalistische Abbildung eines Motivs, vielmehr liegt für sie der Reiz im Experimentellen. Ihre Motive endet sie im Alltäglichen: verwelkte Blumen, Früchte, Pilze, Tütensuppen, Zahnstocher, Waffeleisen, rostige Autos oder Eierschalen.
Erstmals entstanden auch sogenannte Kritzelbilder, eine Spielerei auf dem Handy, mit schnellem Strich und dem bloßen Finger gezeichnet, basierend auf einer Fotografie mit schwarzem Hintergrund.
Ihre künstlerische Intension ist es, den Betrachter mit ihrer Fotografie zu erstaunen und seinen Blick für das Besondere im Alltäglichen zu schärfen.
VERNISSAGE
01. Juni | 15 Uhr
Laudatio| Erwin Deininger
Musikalische Umrahmung| Lothar Blitz | Konzert-Gitarre
SONNTAGSMATINEE „...verrückt nach Akkordeon“
9. Juni | 10.30 Uhr |Akkordeon-Ensemble discantino unter der Leitung von Sabine Jungwirth
KÜNSTLERHAUS PRAG
94116 Hutthurm | Passauer Str. 2
Ausstellungsdauer und Öffnungszeiten
1. -29. Jun | DO - SA | 14 - 17 Uhr | SO nach Vereinbarung